15. August 2012, 13:00 – Ankunft des Kaiserzuges in Bad Ischl
Anlässlich des 182jährigen Geburtages von Kaiser Franz-Joseph I hat’s uns auch nach Bad Ischl geführt. Eigenglich war nicht das der Grund unserer Reise in die Kaiserstadt und die Stadt der Ischler-Törtchen, aber trotzdem eine schöne festliche Überraschung. Als wir nach dem Besuch der Kaiservilla den Bahnhof und die Post besichtigen und in der Trinkhalle den lang ersehnten Schweinsbraten mit Semmelknödel und Kraut genießen wollten, wurden wir bereits vor dem Bahnhof von den großen Menschenmassen  überrascht. Neugierig gingen wir auf die Gleise wo der Kaiserzug, eine alte Dampfeisenbahn, hielt und die Reisenden aussteigten.

Festgäste beim Kaiserfest
“Gäste aus aller Welt” kamen zum Kaiserfest, welches wir nachher erfuhren am Tag davor anfing und fünf Tage andauerte, bis heute an Franzl’s tatsächlichen Geburtstag (geb. 18.08.1830) – im Angebot der Kaiser-Ball, die Kaiser-Gala und ein Kaiser-Bummel.
Unter den Gästen viele Angehörige des Österreichsischen Adels und selbstverständlich seine Kaiserliche Hochheit.
Kaiser Franz-Joseph I nach seiner Ankunft in der Kaiserstadt Bad Ischl
Nach kurzer Verschnaufpause stürzten sich sämtliche Photographen (die vorher das Photomuseum im Marmorschlößl besichtigt haben) auf den Kaiser und seine Begleitung (noch wussten wir nicht, dass sich die Kaiserin auch in der Menschenmenge befand). Er winkte uns sogar kurz zu bevor er in die Kutsche steigte und die Parade startete.
Und hier war sie auch, die Kaiserin Elisabeth, heute in lila und mit schwarzem Sonnenschirm, den sie dank der herrlichen Kaiserwetters dringend nötig hatte.
Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz-Joseph I

Am Bahnhof entlang, bei der neuen Post vorbei und weiter durch die Innenstadt marschierte der Menschenzug. Wir blieben an der Post zurück um unserer Mama zu telegrafieren. 
Hier endete das Kaiserfest für uns und wir machten und weiter durch Bad Ischl auf die Suche nach dem Schweinsbraten und den Ischler-Törtchen, die wir nie gefunden haben und mein Appetit danach so groß wurde, wie noch nie. Aber einen herrlichen Schweinsbraten haben wir uns im Restaurant Hubertushof gegönnt.

Grüß Euch Gott!

Photos: http://mariusmuresan.blogspot.com

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